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Kirchplatz mit Brunnenanlage 

„Der Ottenstein“

Ottenstein, Wiegbold, Kirchplatz / Markt

Der Kirchplatz wurde im Jahre 1992 nach der Idee und Konzeption des Vredener Bildhauers Walter Wittek umgestaltet.

Der Platz, der bis zum Jahre 1808 in Teilbereichen als Friedhof, als Markt und bis in die 60erJahre des vorigen Jahrhunderts auch als Schulhof genutzt wurde, gliedert sich nach Umgestaltung in zwei Bereiche. Im Vordergrund, zur Straße Wiegbold hin, der frühere Markt und Schulhof, als Begegnungsbereich und im hinteren Bereich, der Bereich des ehemaligen Friedhofs, als Ruhezone.

Der Begegnungsbereich ist durch die Plastik, ein kubischer Granitblock, geprägt. In seinem Mittelpunkt schneiden sich die Längsachse des Platzes und die Mittelachse des Eingangs zur Kirche. Aus diesem Mittelpunkt quillt Wasser und benetzt den Stein. Eine Rinne, die den Stein umgibt, sammelt das Wasser und führt es in der Längsachse des Platzes zu einem Dreieck. Verstärkt wird die Verbindung zwischen Granitblock und Dreieck durch ein Steinfeld aus parallel verlegtem Großpflaster. Die Wasserlinie verbindet die beiden Symbole DREIECK und KUBUS. Das Dreieck aus goldfarbenem Messing ist da  Zeichen der christlichen Dreifaltigkeit, der Kubus symbolisiert das Weltliche. Ausschlaggebend für die Materialwahl Stein für den Kubus war der Ortsname Ottenstein; daher wird das Kunstwerk auch als „Der Ottenstein“ bezeichnet.

An der nordöstlichen Außenseite des Kirchplatzes, direkt an der Außenmauer des Chorraumes der Kirche, an der Straße Wiegbold, ist in der Bodenpflasterung eine Metallplatte eingelegt, die an das 700jährige Jubiläum des Ortes erinnert. Die Platte zeigt das Ortswappen sowie die Aufschrift „700 JAHRE OTTENSTEIN 1292-1992“.