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Denkmal für verunglückte Kinder

Ottenstein, Kettelerstraße, Einmündung Brambrink, Freifläche

Am 10.03.1946 fanden Ottensteiner Kinder am Ortsausgang in Richtung Barle eine Granate aus dem zweiten Weltkrieg. Beim Spielen mit dem Fundstück explodierte das Kampfmittel. Durch die Explosion verstarben sieben Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren. Weitere Kinder wurden bei dem Explosionsunglück schwer verletzt.

Die Gedenkstele wurde 1990 von den Überlebenden des Unglücks, von ehemaligen Klassenkameraden und dem Heimatverein aufgestellt.

An der Stele befindet sich folgende Inschrift:

„Am 10.3.46 starben an dieser Stelle 7 Kinder durch einen Sprengkörper“.

Das Denkmal wurde von dem Münsteraner Künstler Hubert Janning angefertigt.

Sechs der Verstorbenen wurden in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Ottenstein beigesetzt. Die Grabstelle liegt am Friedhofshauptweg, kurz vor der Marienkapelle an der linken Seite.